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1YZ003

Eike Mohr ID > EM 2nd Edition NL PP
Kriegstagebuch des K.S. Kriegs-Lazarett-Direktors 127

Abschrift des Kriegstagebuchs Oktober 1914 - Dezember 1918

Vertrieb in Kooperation mit https://feldlazarette-sachsen.jimdo.com

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Titel

Kriegstagebuch des K.S. Kriegs-Lazarett-Direktors 127

Autor

Generaloberarzt Dr. med. Paul Kolbe - Abschrift durch Ralf Dunger

Verlag/Ort/Jahr

-

Serie - Band

-

Anzahl Seiten Total

89

Bilder Buch / Scan

Nein / Nein

Karten Buch / Scan

Nein / Nein

Textbild

Druckschrift

Gefallenenlisten

Nein

Buchformat

A4 Quer

Zeitraum

WW 1 - Oktober 1914 - Dezember 1918

PDF Größe

0,5 MB

Zugehörige Einheiten (Auszug)

K.S. Kriegs-Lazarett-Direktors 127
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Informationen des Erstellers

Der Sächsische Kriegs-Lazarett-Direktor 127 beim XXVII. Reserve Korps
Zu jeder Armee gehört eine Etappen-Inspektion welche dem A. O. K. unterstellt ist. Den Sanitätsdienstleitet der Etappenarzt (Generalarzt oder Generaloberarzt) der dem Armeearzt unterstellt war. Der Et.Arzt war der unmittelbare Diensvorgesetzte des gesamten im Etappengebiet tätigen Ärzte-und Sanitätspersonals.
Die Etappen-Inspektion mußten also für die Unterbringung der Verwundeten und Kranken in der Etappe Vorsorge treffen. Dafür standen dem Et.Arzt eine oder mehrere Kriegslazarett-Abteilungen (Kr.Laz. Abtlg.) zur Verfügung. Die Kr.Laz.Abtlg. unterschieden sich von den FL. dadurch, das sie keine planmäßige Lazarettausrüstung und keine Fahrzeuge hatten, also von vornherein zum Einrichten bodenständiger Lazarette bestimmt waren. Bei jedem A. K. / R. K. war ursprünglich die Mobilmachung eines Kriegslazarett-Direktors und einer Kr.Laz. Abtlg. vorgesehen, doch wurden deren Zahl im Laufe des Krieges nicht unerheblich erhöht. Zu jeder Kr. Laz. Abtlg gehörten 4 Oberstabsärzte, meist als Chefärzte der Kr.Laz. und mehrere Stabs- Ober und Ass.Ärzte sowie Feldhilfs- und Feldunterärzte. Auch Oberapotheker, Zahnärzte und Feldlaz.-Inspektoren gehörten als Beamte dazu. Dienstvorgesetzter war der Kriegslaz.- Direktor (Generaloberarzt oder Oberstabsarzt) Den Befehl zum Einrichten der Kriegslazaretten gab der Et.Arzt, meist nach Weisungen durch den Armeearzt. Da die Kriegslaz. von vornherein für längeres Bestehenbleiben und größerem Umfang bestimmt waren, so kamen für sie hauptsächlich größere Krankenanstalten, Klöster, Kasernen, Schulen und andere größere Gebäude in Betracht. Jede Kriegslaz. Abtlg. richtete mehrere Kriegslazarette ein, die für gesondere Unterbringung und Behandlung Verwundeter und chirurgisch Kranker, Infektionskranker, Augen-und H.-N.-O.- Kranker bestimmt waren. Die Ausstattung der Kriegslaz. und ihrer Spezialstationen war derartig, dass sie allen berechtigten Ansprüchen und Wünschen Rechnung tragen konnte. Neben den Seuchenlazaretten mit getrennten Abtlg. für Ruhr,
Typhus- und Fleckfieberkranke gab es besonders auch solche für Haut-und Geschlechtskranke. Am gleichen Orte wie größere Kriegslazarette, meist einem Seuchenlazarett angegliedert, arbeitete gewöhnlich ein bakteriologisches Laboratorium. Diese unterstanden dem Beratenden Hygieniker bei der Etappen-Inspektion. Ebenfalls im Anschluss an größere Kriegslazarette hatte der zu jeder Armee gehörende Armeepathologe seine Prosektur eingerichtet. Er nahm jedoch auf Anforderung auch außerhalb seines Standortes bei Feld-u. Kriegslazaretten seine Aufgaben war. Seine Tätigkeit war naturgemäß in erster Linie eine wissenschaftliche. In der vorliegenden Abschrift der zusammengefassten Berichte des Sächsischen Kriegslazarett-
Direktors 127 werden die Standorte des Kriegslazaretts 127 beim XXVII. R. K. in den einzelnen Etappen der Kriegsschauplätze in Ost und West dargestellt und beschrieben. Ebenso gehören zum Inhalt die Kriegsranglisten, Personallisten, Übersichten über die Arbeit einzelner Spezialabteilungen (Zahnarzt) sowie die Darstellung verschiedenster Verletzungen und Krankheiten und einige Verfügungen und Befehle des Chefs des Feldsanitätswesens. Der Weg führte das Kriegslazarett 127 von der Mobilmachung im Oktober 1914 über Belgien nach Südungarn, danach ein halbes Jahr an die Westfront und dann wieder nach Ungarn, danach in die Karpathen und nach Galizien. Die letzten Monate vor der Demobilisierung war das Kr. Laz. 1918 in Lothringen eingerichtet.


Ich wünsche dem verehrten Leser viel Spaß beim Studium der Berichte.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Dunger
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